GTA – GanzTagsAngebot

 

 

Seit März 2006 setzen Schüler und Lehrer das Ganztagsangebot "Starke Schule - Starke Schüler", im Förderprogramm "Schuljugendarbeit als Bestandteil von Ganztagsangeboten", um. Bisher wurden folgende Ergebnisse realisiert:

 

 

1 Angebote zur speziellen Förderung und Unterstützung

 

1.1 Hausaufgabenzimmer vor allem für Schüler der Klassen 5 bis 7 mit Betreuung durch Fachlehrer und der Möglichkeit, Nachschlagewerke der Schulbibliothek und Computer mit Internetzugang zu benutzen

 

1.2 Hausaufgabenzimmer für Schüler ab Klasse 7 mit pädagogischer Betreuung und Möglichkeiten der Computer- und  Internetnutzung, Nutzung der Lern- und Simulationssoftware, Lehrvideos

 

1.3 Förderunterricht für Schüler der Klassen 5 und 6 in Deutsch, Mathematik und Englisch

 

1.4 Lernwerkstätten unter Leitung von Fachlehrern und Gymnasiasten für die Klassen 7 bis 10 in von den Schülern gewünschten Fächern

 

1.5 Nutzung der Computerkabinette unter fachgerechter Betreuung von Montag bis Donnerstag an jedem Nachmittag

 

1.6 Gezielte Diagnostik von Schülern mit LRS durch qualifizierte Fachlehrerin

 

1.7 Individuelles Coaching

Unsere ausgebildete Beratungslehrerin leistet Einzelfallhilfe bei Problemen im Verhalten und/oder beim Lernen, in der Schule oder im familiären Umfeld, Integration von Schülern mit ADS oder ADHS, körperlicher Behinderung,

Zusammenarbeit mit Eltern und Jugendhilfe durch Beratungslehrerin unserer Schule;

Ergebnisse sind z. B. in einigen Fällen Einsatz von Erziehungshilfe in den Familien, Überzeugung der Familien zur Inanspruchnahme medizinischer Unterstützung bei Drogenproblemen oder zur Diagnostik von Teilleistungsstörungen oder ADS, Aufhören von Mobbingaktionen, bessere Lernorganisation bei beratenen Schülern

 

Individuelles Coaching durch Klassenleiter der Klassen 5:

Einige Schülern ihrer Klassen benötigen spezielle Unterstützung, da ihr soziales Verhalten und/oder ihre Lernorganisation, Lernmethoden, Lerneinstellung unterdurchschnittlich entwickelt sind.

 

1.8 Talente- und Begabtenförderung in schulinternen und schulübergreifenden Wettstreiten

 

 

1.9 Rhythmisierung des Tagesablaufes wurde durch Einrichtung von dynamischen Blockunterricht in den ersten beiden Unterrichtsstunden, Verlängerung der Frühstückspause und vor allem einer längeren Mittagspause begonnen umzusetzen. Dabei steht den Schülern ein warmes Mittagessen zur Verfügung. Außerdem wurde die "bewegte Pause" eingeführt, d.h. die Schüler können sich für die Hofpause Spiel- und Sportgeräte ausleihen und damit ihren Bewegungsdrang besser stillen. Ab diesem Schuljahr bleiben auch die Schüler der Klassen 8 bis 10 in den Hofpausen auf dem Schulgelände um das Rauchverbot besser durchsetzen zu können.

 

 

2 Unterrichtsergänzende Projekte

 

2.1 Das jährliche zweistündige Schulkonzert im großen Saal des Delitzscher Bürgerhauses wurde im Schuljahr 09/10 zu einem Highlight für alle Beteiligten und die zahlreich erschienenen Zuschauer. Dafür arbeiten mehrere Neigungskurse, Arbeitsgemeinschaften, Sponsoren und frühere Schüler langfristig mit viel Einsatzbereitschaft zusammen. Es sind hauptsächlich beteiligt:

 

 

Außerdem erfolgten öffentliche Auftritte zu Stadthöhepunkten z.B. zum Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters oder zum Peter & Paul Fest, als kulturelle Umrahmung von Firmenevents und Veranstaltungen des Kooperationspartners „Soziokulturelles Zentrum Delitzsch e.V.“, in der Partnerstadt Schwäbisch-Hall, bei der Abschlussveranstaltung der Schulabgänger und zum Tag der offenen Tür.

Die DVD des Schulkonzertes, der Abschlussveranstaltung und vom Tag der offenen Tür wurde von der AG Video, Licht und Ton aus den Videoaufnahmen der AG geschnitten und gestaltet.

2.2 Ein weiteres Projekt war die Vorbereitung und Durchführung der Kunstausstellung, die im Landratsamt Delitzsch stattfand. Dort wurden Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht, aus den Kunst-Neigungskursen und aus der Kunst-AG ausgestellt. Zur Vernissage sorgte eine Gruppe des Schulchores für die musikalische Umrahmung. Mitglieder der Video- und Foto-AG dokumentierten das Projekt. Zum Tag der offenen Tür im Januar 2011 wurde ebenfalls eine Kunstausstellung präsentiert.

 

2.3 „Fit & Fun Woche“ forderte bei sommerlichen Temperaturen sportliche Aktivitäten in allen Klassen (z.B. Touristischer Mehrkampf, Spaßolympiade, Turniere in Handball, Volleyball, Zweifelderball, Besuch eines Fitnessstudios, Schwimmbad).

 

2.4 Zur Drogen- und Gewaltprävention wurden Veranstaltungen der Polizeidirektion Torgau besucht.

 

2.5 Berufsorientierung und Bewerbertraining wurden für die Schüler der Abschlussklassen unter Beteiligung des Partnerunternehmens IKK Sachsen durchgeführt. Seit 2008/09 beteiligen wir uns am Projekt "Fit for life" des Berufsbildungsvereins Leipzig e.V.

 

2.6 Im Rahmen des Projektes Gesundheitsfördernde Schule unterstützte die IKK uns bei Veranstaltungen zur gesunden Lebensweise.

 

2.7 Projekt Schulhofgestaltung: Es wurden in den vergangenen Jahren einige Holzsitzelemente (Halbstammbänke, Jugendbänke, Sitzzaun) angeschafft. Eine nicht mehr nutzbare alte Weitsprunggrube wurde in eine Rasenfläche umgewandelt. Entlang des Schulhofzaunes wurden einhundert Heckenpflanzen gesetzt, um mehr Grün zu schaffen. Die Einebnung der Sprunggrube, die Umsetzung der Kantensteine, die Verteilung neuen Bodens auf dieser Fläche und die Verlegung von Rollrasen, der von einem Sponsor zur Verfügung gestellt wurde, erfolgte jeweils durch Schüler der achten Klasse, hilfreiche Eltern  und Lehrer gemeinsam in Eigenarbeit. Auch die Heckenpflanzung wurde in Eigenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam durchgeführt. Im Sommer 2007 wurden in Eigenarbeit von Schülern, Lehrern, Eltern und Hausmeister die großen Sitzzäune aufgestellt. Zwei Hochbeete wurden abgetragen und auf diesen Flächen ein großer Pavillion und eine Terrassenüberdachung aufgebaut, die den Schülern weitere Möglichkeiten der Pausengestaltung bieten.

Im Sommer 2008 entstand ein Verkaufsstand, an dem die Schülerfirma MacDog in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten die Pausenversorgung anbietet. Der Pavillion wurde zudem mit Pflanzkästen und Rankgittern vervollständigt und diese bepflanzt.

Schülergruppen können dort gemütlich zusammen kommen, essen, spielen oder lernen und arbeiten.

 

2.8 Beim Projekt "Schule - Bunt wie das Leben" zum Tag der offenen Tür beteiligten sich gleichermaßen Schüler und Lehrer an den Arbeiten zur Gestaltung der Räume, des Eingangsbereiches, des Schülercafes, des Programmes in der Sporthalle, der Kunstgalerie oder Präsentationen der einzelnen Fächer in den Räumen. So waren

Schülerhostessen, Chorprogramm, Schülercafe der Schülerfirma MacDog, Präsentationen durch und mit Schülern: Küche, Geografie, Chemie-Experimente, Geschichte, Deutsch, Ethik, physikalische Experimente, Sprachen, Biologie, Mathematik, Sport, TC, Informatik, Vorstellung der Ganztagsangebote und Arbeitsgemeinschaften in Verbindung mit dem Kooperationspartner SKZ, Vorstellung der LRS-Förderung und Angebote der Beratungslehrerin, der Mitglieder der Streitschlichtergruppe zu sehen.

 

 

3 Freizeitpädagogische Angebote

 

3.1 Folgende Arbeitsgemeinschaften gewährleisten regelmäßig ein breites Angebot an sinnvollen außerunterrichtlichen Betätigungen:

Foto, Geschichte, Kunst, Chor und Tanz, Volleyball, All Sports, Mädchenfußball, Natur, Steitschlichter, Kochen und Backen, Video-Licht-Ton, Handwerk, Nähen und Entwerfen, Floristik, Wii-Sports, Theaterwerkstatt, Kreatives Gestalten, Cheerleader, Kinoclub, Tanztheater

 

Die Schülerfirma „MacDog“ hat seit der Durchführung des Ganztagsprojektes die Pausenversorgung für Schüler und Lehrer qualitativ und quantitativ verbessern können. So wurden beispielsweise belegte Brötchen und Sandwiches neu ins Angebot aufgenommen. „MacDog“ bietet in der Frühstückspause und in der Mittagspause Getränke sowie Essen an. Desweiteren übernimmt die Schülerfirma die Vermittlung von Klassenfahrten in Zusammenarbeit mit einem Reisebüro und die Anfertigung von Schülerausweisen.

 

3.2 Schulclub

Der Schulclub ist regelmäßig von Montag bis Freitag bis 16.00 Uhr geöffnet und ist ein beliebter Treffpunkt. Nach Unterrichtsschluss oder in Frei-/Ausfallstunden besuchen die Schüler den Club rege zum gemeinsamen Spiel (Billard, Kicker, Dart, Computerspiele, Karten- und Brettspiele). Sie nutzen die Clubbibliothek, lesen oder leihen Bücher aus, hören Musik, basteln, können sich unterhalten und dort ihre Freizeit in verlässlicher Betreuung verbringen.

 

Die Angebote zur leistungsgerechten Förderung und zu den Arbeitsgemeinschaften wurden mittels Fragebögen an die Schüler und Eltern am Beginn des Schuljahres bedarfsmäßig erfasst und die angemeldeten Schüler in Teilnehmerheften geführt. In Umfragen unter Schülern und Eltern im Rahmen der innerschulischen Evaluation (Fragebogen) hat sich gezeigt, dass vor allem ein breites Spektrum an Fördermaßnahmen für leistungsschwache Schüler, Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule gewünscht und geschätzt werden.

 

3.3 Reserven

Die Mitwirkung der Schüler und Eltern an der Planung und Organisation von Vorhaben ist noch weiter auszubauen. Schüler, die zu den „Problemschülern“ gehören, sperren sich den Angeboten. Die Teilnahme gerade dieser Schüler wäre unter dem Bildungs- und Erziehungsaspekt sehr wünschenswert, leistungsschwache Schüler, vor allem Hauptschüler, nehmen Förderangebote noch nicht in ausreichendem Maße an. Die Klassenleiter sollten diese Schüler und deren Eltern noch stärker über persönliche Gespräche  davon überzeugen, an Fördermaßnahmen, Projekten  und Freizeitangeboten teilzunehmen und regelmäßig zu erscheinen.

Nicht alle Schüler der Abschlussklassen haben ihren gewünschten Abschluss erreicht, es muss noch verstärkt im Vorfeld der Prüfungen mit leistungsschwachen Schülern gearbeitet werden.

Das Schulhofprojekt ist schon gut vorangekommen. Es fehlen noch etliche Holzelemente, um den geplanten Freizeitcharakter zu erreichen und einen wirkungsvollen Kontrast zur Bauweise des Schulgebäudes herzustellen.

Der Schulclub sollte längerfristig umgestaltet werden, da mit einer großen Anzahl von Schülern der Platz sehr knapp bemessen ist. Es sind zu viele kleine Räume, die den Club zerteilen und es gibt „toten Raum“ z. B. im Flur; dazu soll ein Konzept zur Umgestaltung gemeinsam mit den Schülern erstellt werden und die Umbaumaßnahmen beim Schulträger beantragt werden

 

Die Mittelschule Delitzsch-Nord besteht seit 1981 und liegt inmitten des Neubaugebietes Delitzsch-Nord. In den vergangenen Jahren wurden drei andere Mittelschulen in unsere Schule überführt. Dadurch vergrößerte sich das Einzugsgebiet über große Teile der Stadt Delitzsch und über angrenzende Dörfer von Glesien, Wiedemar, Radefeld im Süden bis nach Badrina im Norden des Kreises. Folglich ergeben sich für viele Schüler lange Anfahrtszeiten. In den Klassenstufe 5, 6 und 7 betrifft dies ca. 50% der Schüler.

 

Im Schuljahr 2010/2011 lernen an der Mittelschule Delitzsch-Nord rund 249 Schüler in 12 Klassen. Der Anteil von allein erziehenden und arbeitslosen Eltern ist relativ hoch. In den meisten Klassen gibt es mindestens fünf bis acht Schüler, die eine angespannte Situation im Elternhaus mit multiplen Belastungen bis hin zu Armut erleben. Daraus ergibt sich ein breites Feld an sozialen Problemen der Schüler.  Diese äußern sich sowohl im schulischen Leben, als auch in der Freizeitgestaltung. Des weiteren sind verstärkt Lern- und Verhaltensauffälligkeiten wie LRS, Dyskalkulie sowie ADS zu finden, verstärkt  in den Klassenstufen 5, 6.

 

Das Soziokulturelle Zentrum Delitzsch e.V., unser Kooperationspartner im Ganztagsangebot, befindet sich gleich neben unserer Mittelschule, so dass die Schüler nur einen zweiminütigen Weg ohne Straßenverkehr (Spielstraße) zwischen beiden Häusern haben.

Im Schulumfeld befinden sich auch Einrichtungen der AWO, KUJIBS und der Diakonie, mit denen die Schule bisher zu ausgewählten Themen und Veranstaltungen bereits zusammengearbeitet hat.

 

Im Programm Schule und Wirtschaft besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der IKK Sachsen und unserer Schule über eine Lernpatenschaft.

 

Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Alternativen in der Freizeitgestaltung, die attraktiv und vielseitig sein müssen und verlässliche Ansprechpartner am Nachmittag bieten. Sie benötigen einen geregelten Tagesablauf und Hilfe bei der Erfüllung schulischer Aufgaben. Einige Schüler geben bei schwierigen Aufgaben zu schnell auf und sind dankbar für individuelle Unterstützung und liebevolle Zuwendung. Ganz besonders die Kinder, die bis zum Abend auf sich gestellt sind oder deren Eltern schlechter gestellt sind, sollen durch Ganztagsangebote die Chance bekommen soziale Kontakte zu pflegen, Computertechnik und Internet zu nutzen, zum Lernen motiviert werden und Strategien der sinnvollen Freizeitgestaltung erlernen.

Oft sagen uns Eltern von Schülern höherer Klassen, dass sie ihren Kindern beim Lernen in vielen Fächern nicht mehr helfen können und finden es gut, dass in besonders wichtigen Fächern Förderung und zur Prüfungsvorbereitung zusätzliche Angebote stattfinden (Elterngespräche).

 

Aus diesen Gründen ist es notwendig, Ganztagsangebote an unserer Schule zu unterbreiten. Diese Angebote sollen offenen Charakter tragen und für alle Schüler zugänglich sein.

 

3.4 Ziele

Wichtigstes Ziel für die Arbeit an der Mittelschule Delitzsch-Nord ist die Verwirklichung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der im Sächsischen Schulgesetz §1 formuliert ist. Unsere Bildungseinrichtung hat dazu im Schulprogramm spezielle Zielstellungen für unsere Arbeit formuliert:

 

 

Zur Umsetzung des Schulprogrammes sollen Ganztagsangebote einen wesentlichen Beitrag leisten, da unsere schulische Arbeit nicht nur während des Unterrichtes stattfindet. Sie sollen diesen unterstützen und Möglichkeiten zusätzlicher Einflussnahme in Bildung und Erziehung schaffen. Unser Ziel ist, an der Mittelschule Delitzsch-Nord, einen Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens zu gestalten. Daraus abgeleitet ergeben sich für unsere Arbeit folgende langfristige Zielstellungen:

 

 

An der Gestaltung der Ganztagsangebote an der Mittelschule Delitzsch-Nord wirken Lehrer, Schüler, Eltern und Kooperationspartner in gleichberechtigter Weise mit.

 

Bedingt durch einen Wandel in Familie und gesellschaftlicher Entwicklung unterscheiden sich die Lebenswelten einzelner Kinder und Jugendlicher immer stärker, sind viele vor allem in der Freizeit auf sich allein gestellt und erfahren wenig bewusste, sinnvolle Planung. Mit den Ganztagsangeboten soll an der Mittelschule Delitzsch-Nord mittelfristig erreicht werden, dass unsere Schüler gleiche Chancen erhalten, entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen besser gefördert und gefordert werden zu können. Verlässliche Ansprechpartner, die außerhalb des Unterrichtes zur Verfügung stehen, tragen dazu bei, dass die Schüler emotionale Bindungen entwickeln und soziale Geborgenheit empfinden.

In Gruppen von Gleichaltrigen lässt sich normkonformes soziales Verhalten am besten erleben und üben. Schüler lernen sich besser kennen, gehen toleranter miteinander um, unterstützen sich gegenseitig und erleben eine interessante Freizeit.

Thematische Angebote, Arbeitsgemeinschaften und offene Freizeitmöglichkeiten ermöglichen den Schülern neue Lern- und Erfahrungsfelder kennenzulernen. Deren Gestaltung streben wir in zwei Richtungen an:

 

 

 

4 Im laufenden Schuljahr setzen wir uns vor allem zum Ziel:

 

  1. unsere Schüler zum persönlich bestmöglichen Schulabschluss zu führen, vor allem unsere Hauptschüler, abschlussgefährdeten Schülern und ihren Eltern werden Vorschläge zur Förderung unterbreitet
  2. an der Verbesserung des Schulklimas zu arbeiten und weitere Möglichkeiten für unsere Schüler zur Identifikation mit ihrer Schule zu schaffen
  3. uns noch vehementer um Schüler zu kümmern, die Leistungs- und/oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen,
  4. den Schülern individuelle Ansprechpartner bieten, um auf Probleme noch sensibler reagieren zu können.
  5. die Öffnung unserer Schule nach innen und außen weiter voran zu bringen, Schüler und Eltern stärker in die Gestaltung des schulischen Lebens einzubeziehen.

 

4.1 Bezug zur Schulentwicklung/zum Schulprogramm

 

 

4.2 Organisationsform des Ganztagsbetriebs

Das offene Ganztagsangebot

 

 

4.3 Mindestanforderungen der Kultusministerkonferenz (KMK):

Ganztagsschulen sind demnach Schulen, bei denen im Primar- und Sekundarbereich I über den vormittäglichen Unterricht hinaus an mindestens drei Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt wird, das täglich mindestens sieben Zeitstunden umfasst,

An allen Tagen des Ganztagsbetriebs ist abzusichern, dass den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein Mittagessen bereit gestellt wird,

Die nachmittäglichen Angebote sind unter der Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung zu organisieren und in einem konzeptionellen Zusammenhang mit dem vormittäglichen Unterricht zu bringen. Daraus ergeben sich die nachfolgenden organisatorischen Forderungen:

 

 

4.4 Angebote zur leistungsdifferenzierten Förderung und Forderung

Spezielle Förderung und Unterstützung soll dazu beitragen, Bildungschancen zu erhöhen, Benachteiligungen abzubauen und den Kindern und Jugendlichen bei Problemen im Alltag Hilfe zu gewähren. Dazu planen wir folgende Angebote:

 

4.4.1 Hausaufgabenworkshops mit pädagogischer Betreuung

Schüler der Klasse 5 bis 10 finden hier einen ruhigen Arbeitsplatz. Durch die ordentliche Anfertigung der Hausaufgaben werden die Familien entlastet. Bücher der Bibliothek und Computer mit Internetzugang stehen den Schülern dann zur Verfügung.

Vor allem leistungsschwächere Schüler erhalten hier die Gelegenheit in ruhiger Atmosphäre Hausaufgaben anzufertigen und dabei Computer, Internet und Standardsoftware zu nutzen. Dabei stehen ihnen Fachlehrer aus verschiedenen Fachbereichen hilfreich zur Seite. Bei Problemen kann ihnen der Betreuer Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, Denkanstöße geben und ihnen helfen, Lerntechniken gezielt einzusetzen.

 

4.4.2 Lernteams mit „Schülerlehrern“

Leistungsstarke Schüler sollen möglichst nicht in eine „Streberrolle“ gedrängt werden, sondern ihre Stärken nutzen, um Mitschülern oder jüngeren Schülern beim Üben und Aufarbeiten von Lernthemen zu helfen. Dazu sollen sich kleine Lernteams bilden, die von den jeweiligen Fachlehrern angeleitet werden können. Vor allem in den Hauptfächern besteht Bedarf.

 

4.4.3 Förderunterricht

Besonders in den Klassenstufen 5 und 6 hilft der Förderunterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch Defizite nach dem Übergang von der Grundschule zur Mittelschule auszugleichen. Unter Leitung eines Fachlehrers werden Schwachpunkte der einzelnen Schüler ermittelt und durch geeignete Übungen die Leistungen stabilisiert.

 

4.4.4 Lernwerkstätten

Für Schüler ab Klassenstufe 7 ist in der Stundentafel kein Förderunterricht obligatorisch vorgesehen, Bedarf besteht aber trotzdem, vorrangig in Vorbereitung auf die Schulabschlüsse in Klasse 9 und 10. Daher unterbreiten wir diesen Schülern bedarfsgerechte Förderangebote vor allem in den Hauptfächern. Fachlehrer stehen interessierten Schülern dazu einmal wöchentlich zur Verfügung.

 

 

4.4.5 Betreute Nutzung der Computerkabinette

Die Nutzung eines Computers, von Lernsoftware und Internet ist zu Hause für einen Teil der Schüler nicht möglich. Um Benachteiligungen in diesem Bereich zu verhindern, können Schüler die Computertechnik der Schule unter fachgerechter Betreuung nutzen und hier auch mit Lernsoftware arbeiten oder Recherchen im Internet durchführen. Dieses Angebot steht den Schülern von Montag bis Donnerstag zu festgelegten Zeiten zur Verfügung. Es richtet sich auch an leistungsstarke Schüler, die hier zusätzliche Impulse bekommen und tiefgründigere Kenntnisse erwerben können.

 

4.4.6 Gezielte Förderung von Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)

Eine Lehrerin unserer Schule absolvierte zu dieser Thematik eine Fortbildung, so dass sie die Lese-Rechtschreib-Schwäche bei Schülern diagnostizieren und spezielle Fördermaßnahmen mit diesen Schülern durchführen kann, die wöchentlich stattfinden sollen.

 

4.4.7 Individuelles Coaching / Hilfe bei Alltags- und Schulproblemen

An unserer Schule wird verstärkt durch unsere Beratungslehrerin eine Reihe von Aktivitäten ins Leben gerufen werden, da kein Sozialpädagoge zur Verfügung steht. Dazu wird individuelles Coaching für die betreffenden Schüler angeboten. In der Einzelfallhilfe spielt es eine wichtige Rolle, dass der betreffende Schüler seine Probleme vertrauensvoll mit einem objektiven Ansprechpartner bereden kann. Die Beratungslehrerin wird auch weiterhin in vielen Fällen mit den Erziehungsberechtigten und in notwendigen Fällen mit der örtlichen Jugendhilfe zusammenarbeiten.

Zur Diagnostik von ADS bei bestimmten Schülern müssen Schule, Eltern und Schulpsychologe enger zusammenarbeiten. Ist ADS diagnostiziert, sind Integrationsstunden ein gutes Mittel, den betreffenden Schülern individuelle Unterstützung zu geben.

Erfahrungsgemäß hat die Beratungslehrerin wöchentlich ca. 4 bis 5 Gesprächstermine und längerfristig zwischen 5 und 10 Schüler im Coaching.

 

Die Klassenleiter der 5. Klassen sollen mit einzelnen Schülern und kleinen Schülergruppen speziell daran arbeiten, Übergangsschwierigkeiten von Beginn an überwinden zu helfen, den Schülern individuelle Hilfe beim Lernen lernen, bei ihrer Eigenorganisation geben und eventuelle Verhaltens- und Leistungsauffälligkeiten analysieren, um weitere Maßnahmen daraus ableiten zu können. Da wir bereits von einer benachbarten Grundschule Informationen über zu erwartende Probleme dieser Art erhalten haben und sich in den jetzigen 5. Klassen  Erfolge damit zeigen, betrachten wir das Individuelle Coaching durch die Klassenleiter als notwendig.

 

4.4.8 Streitschlichter

Diese Gruppe bemüht sich, Streitfälle mit einem Kompromiss zu schlichten bzw. beim Auftreten von Mobbing mit den Beteiligten Gespräche zu führen und Lösungen für das Problem zu finden bzw. dem Mobbingopfer Unterstützung zu gewähren.

 

4.4.9 Talente- und Begabtenförderung

Hierzu sollen in Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern, Fachlehrern der Klasse und Klassenleitern Gelegenheiten gefunden werden, spezielle Talente und Begabungen der Schüler  aufzudecken und Möglichkeiten ihrer Förderung zu besprechen. Im vielfältigen Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Freizeitangeboten ist eine gezielte Teilnahme zur Förderung musischer, künstlerischer, sportlicher oder handwerklicher Begabung eine gute Variante.

In Beratung kann im Einzelfall über weitergehende Forderung entschieden werden. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich in der Durchführung schulinterner und schulübergreifender Talentwettstreite (z. B. Lesewettstreit) und der Teilnahme an Englisch-, Mathematik-, Geografie- und Physikolympiaden

 

 

5 Unterrichtsergänzende Angebote und Projekte

 

Schülerorientierte und aktuelle Projekte sollen den Schülern eine intensive handlungsorientierte Auseinandersetzung mit speziellen Themen und Problemen ermöglichen und damit den Unterricht ergänzen.

 

 

5.1 Projekte des musisch-kulturellen Bereichs

5.1.1 Schulkonzert

Förderung von Schülern im musischen, künstlerischen, technischen sowie handwerklich-praktischen Bereich

Erarbeitung des jährlichen Schulkonzertes unter einem bestimmten Thema durch den Chor in Zusammenarbeit mit den Tanzgruppen, Neigungskursen, Kunst-AG, Theaterwerkstatt, AG Handwerk, AG Video-Licht-Ton und Foto

 

5.1.2 Projekt zum Tag der offenen Tür "Schule mitten im Leben"

Förderung der Identifikation mit der eigenen Schule und Stolz auf erreichte Ergebnisse, Öffnung der Schule nach außen, Schüler präsentieren ihre Ergebnisse.

Die Planung mit Ideensammlung sowie Vorbereitung einzelnen Vorhaben erfolgt in der Projektgruppe "Schulhöhepunkte" mit Schülerrat und interessierten Schülern.

 

5.1.3 Projekte zur Gesundheitserziehung und Suchtprävention

 

5.1.4 „Fit & Fun Woche“

Vorbereitung und Durchführung verschiedener sportlicher Aktivitäten in der Schulwoche vor den Sommerferien (z. B. Touristischer Mehrkampf, Spaßolympiade, Turniere in Zweifelderball, Fußball) unter Mitwirkung der Projektgruppe "Gesundheitsfördernde Schule". Angestrebt wird, dass unsere Schüler mehr Freude an sportlicher Aktivität gewinnen.

Ab April Ideenfindung, Ablaufpläne erstellen, Materialbedarf ermitteln und bereitstellen, Vorbereitung der Aufgaben und Stationen.

Während der letzten Schulwoche Aufbau und Durchführung der einzelnen Angebote, Erfassen der Einzelergebnisse, Abbau, Auswertung und Bekanntgabe der Sieger vor dem Schulkollektiv am letzten Schultag

 

5.1.5 Sportprojekt "Schulmeisterschaften im Hochsprung und Stärkster Schüler"

 

5.1.6 Projekt „Lernzimmer“

Ausgehend von der Arbeitsgruppe "Lernen lernen" soll ein Raum geschaffen werden, der eine spezielle Lern- und Arbeitsatmosphäre ausstrahlt. Die Lernarbeitsplätze sollen so gestaltet werden, dass sie einen schnellen Zugriff auf verschiedene Lernmethoden, Arbeits- und Hilfsmittel zulassen sowie die selbstständige Anfertigung von Hausaufgaben fördern.

 

5.2 Projekte der Demokratieerziehung und politischen Bildung

Barock/Absolutismus in Sachsen (mit Fahrt nach Dresden)

Die Schüler wollen mehr über die Geschichte von Sachsen erfahren und die erhalten gebliebenen Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt kennenlernen. Dabei erwerben sie spezielle Kenntnisse über die Zeit des Absolutismus. Es gilt: Regionalgeschichte selbst erleben.

 

5.3 Naturwissenschaftliche Projekte

5.3.1 Faszination Mathematik

Angeregt durch die Forderung der Wirtschaft, soll Schule besser auf das Leben vorbereiten, andere Formen der Mathematik als im Unterricht Freude an der Mathematik wecken. Schüler und Lehrer entwickeln Aufgaben für Wissenstest, Stationsbetrieb, Sportspiele in Kombination mit Mathematik. Die Auszeichnung und Prämierung der Besten erfolgt vor dem Schulkollektiv.

 

5.3.2 Projekt „Umweltgestaltung und Klimaschutz“

Ziel ist es, die Schüler zum Energiesparen zu motivieren, aktiven Klimaschutz zu betreiben und ihre Umgebung mit Eigeninitiative zu gestalten. Angebote von www.klimaschutzschule.de inspirieren Schülervorstellungen zur weiteren Gestaltung ihres Freizeitraumes Schulhof mit Naturmaterial Holz als Kontrast zur Betonbauweise der Gebäude. Schüler, Eltern, Lehrer und der Hausmeister bauen Hochbänke und Sitzflächen auf, pflegen die vorhandenen Holzbauten und Grünanlagen.

 

5.4 Freizeitpädagogische Angebote

5.4.1 Arbeitsgemeinschaften

An unserer Schule werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten, die ein vielfältiges Angebot an sinnvollen Freizeitaktivitäten gewährleisten. Dadurch bieten wir allen Schülern die Gelegenheit, entsprechend ihrer Interessen und Talente mit "Gleichgesinnten" ähnlichen Alters gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten, ihre speziellen Vorkenntnisse einzubringen und neues auszuprobieren.

Folgende Arbeitsgemeinschaften werden angeboten:

 

5.4.1.1 Chor und Tanz

Hier werden musikalische Begabungen und Talente entwickelt, Beweglichkeit, Taktgefühl, Ausdauer und Konzentration geschult sowie Teamgeist entwickelt.

 

5.4.1.2 AG Volleyball

Hier stehen sportliche Betätigung und Mannschaftsdenken im Mittelpunkt.

 

5.4.1.3 AG "all sports"

Sportliche Betätigung in verschiedenen Sportarten und Bewegungsfreude stehen hier im Mittelpunkt.

 

5.4.1.4 AG Kochen & Backen

In dieser AG werden die Schüler befähigt, verschiedene Rezepte  und Zubereitungsarten in die Praxis umzusetzen. Vor allem wird Wert auf gesunde Ernährung gelegt.

 

5.4.1.5 AG Medien

Erlernt und angewendet werden Umgang mit Bühnentechnik und Beleuchtung, Drehen und Verarbeiten von Videoaufnahmen, Videodokumentation, lernen des Umgangs mit der Digitalfotoapparates und erwerben Kenntnisse zur Bildbearbeitung. Sie dokumentieren unser schulisches Leben, fertigen Unterrichtsmittel, Print- und elektronischen Medien an.

 

5.4.1.6 AG Handwerk

Im Fokus stehen handwerkliche Fähigkeiten im Umgang mit Werkstoffen und Werkzeugen sowie Kreativität bei der Umsetzung.

 

5.4.1.7 AG Streitschlichter

Regelmäßige Besprechungen und weitere Qualifizierung in Konfliktbewältigung, Gesprächsführung und Strategien der Streitschlichtung sollen den Schulalltag zwischen den an der Einrichtung agierenden Personen harmonisieren.

 

5.4.1.8 Schülerfirma MacDog

Der Haupttätigkeitsbereich der hier arbeitenden Schüler liegt auf der Vorbereitung, Verkauf und Buchhaltung der Pausenversorgung, Vermittlung von Klassenfahrten sowie Anfertigung von Schülerausweisen.

 

5.4.1.9 AG Kunst

Die Schüler malen, zeichnen, formen und gestalten mit verschiedenen Materialien, die im Unterricht nicht möglich sind, z.B. Seidenmalerei, Mosaiktechnik. Sie arbeiten an freien Themen und erhalten Unterstützung bei der Zusammenstellung von Arbeitsmappen für die Bewerbung zu künstlerischen Berufen

 

Weitere Arbeitsgemeinschaften sollen mit Hilfe der Förderrichtlinie GTA und in Kooperation mit unserem Partner Soziokulturelles Zentrum e.V. durchgeführt werden:

 

5.4.1.10 AG Theater & Kulissenbau

Erarbeitung kleiner Theaterstücke, Schulung der sprachlichen und darstellenden Fähigkeiten, Herstellen der dazugehörigen Kulissen sowie Unterstützung des Schullkonzertprojektes.

 

5.4.1.11 AG Nähen & Entwerfen

Die AG-Mitglieder erlernen das Herstellens von Schnittmustern, nähen nach Schnittmustern, kreieren Kostüme/ Accessoires für das Schulkonzert sowie andere Anlässe.

 

5.4.1.12 AG Kreatives Gestalten & Floristik

Erlernen und Ausprobieren verschiedener künstlerischer Techniken mit den unterschiedlichsten Materialien, Herstellen von Gebrauchsgegenständen und Dekorationselemente

 

5.4.1.13 AG Wii und PC

PC-Spiele, die pädagogisch wertvolle Inhalte haben, Ausdauer, Konzentration und Merkfähigkeit trainieren in Verbindung von körperlicher Bewegung, Koordinationsvermögen und Denkleistung.

 

 

6 Angebote im Schulklub

 

Jugendarbeit hatte einmal die Vision: „Sie ist Bildung in Freiheit zur Freiheit“. So schrieb es Kentler im Klassiker der Jugendarbeitstheorie „Was ist Jugendarbeit?“ vor 44 Jahren, und in der Gegenwart wird Jugendarbeit allgemein als ein eigenständiges Lern- und Erfahrungsfeld von Kindern und Jugendlichen verstanden. Sie leistet im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung einen wesentlichen Beitrag zur freien Entfaltung der Persönlichkeit. Unser Staat hat sich einmal verpflichtet, hierfür einen attraktiven und zeitgemäßen Handlungsrahmen für die jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, um ihre eigene Lebenswelt mit gestalten zu können und bei der Planung ihrer persönlichen Zukunft begleitet zu werden. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist eine wichtige Impulsinstanz außerhalb von Familien und Schule, die Raum bieten soll für eigenständige und persönliche Entwicklung, Raum für gesellschaftliches Engagement.

 

Unter diesen Gesichtspunkten verstehen wir auch die Arbeit im Schulclub als einen Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Der Schulclub wird in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung vom Soziokulturellen Zentrum e. V. täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr betrieben.

 

6.1 Allgemeine Zielsetzung

 

 

6.2 Bildungspolitische Zielsetzung

 

 

6.3 Mögliche Effekte

 

 

Obwohl er sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat, möchten wir im kommenden Schuljahren die räumlichen Bedingungen verbessern. Damit kann er auch für größere Veranstaltungen, Klassenfeste u. ä. genutzt werden. Auch die materielle Ausstattung zur individuellen Betätigung soll weiter ausgebaut werden, wie z. B. ein neuer Billardtisch, xBox, Kickertisch, Gesellschafts- und Kartenspiele.

 

Monatlich wird gemeinsam mit den Schülern ein Arbeitsplan aufgestellt, der vielfältige Angebote beinhalten soll – kreative und sportliche, gemeinsames Kochen u. a. Dabei stehen die Vorschläge und Wünsche der Schüler im Vordergrund. Beliebt sind sportliche Wettkämpfe oder Turniere, die noch mehr ausgebaut werden sollen. Hier wollen wir als Club auch an Ausscheiden in anderen Einrichtungen teilnehmen und die Schule vertreten. Organisiert werden Gesprächsrunden z. B. Gesunde Ernährung, Kosmetik, Mode, Berufe in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Referenten und Eltern. Geplant sind auch Kinobesuche, kleinere Ausflüge oder Radtouren.

 

Einmal im Monat wird ein Höhepunkt gestaltet, wie Halloween, Fasching, Grillfest u. ä., deren Vorbereitung und Durchführung die Schüler übernehmen.

 

Wichtig ist uns, Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien noch verstärkter in die Arbeit einzubeziehen, ihnen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung aufzuzeigen, sie noch mehr zu integrieren und ihnen positive Erlebnisse zu verschaffen, da oft gerade diese Schüler Verhaltensauffälligkeiten und Schulfrust zeigen.

 

 

7 Unsere Kooperationspartner